BRAZIL - Natural - Schokoladiger Espresso mit wenig Säure

BRAZIL - Natural - Schokoladiger Espresso mit wenig Säure

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Bei diesem brasilianischen Kaffee handelt es sich um einen Direktimport von der Sitio Violeiro. Er wird auf einer Höhe von 1100-1150m in der Region Petúnia angebaut und trocken aufbereitet. Besonders gut gefällt uns, dass der Farmer "Ze Olavo" gänzlich auf Agrarchemie verzichtet und nur organischen Dünger für den Anbau nutzt.

Geschmacklich ist es ein klassischer, brasilianischer Natural. Viel Schokolade, Nuss und wenig Säure zeichnen das Geschmacksprofil aus. Die Röstung liegt im mittleren Bereich und betont vor allem die Schokoladigen und nussigen Aromen. Eine feine, dezente Säure rundet ihn sehr schön ab.

Sehr runder, weicher und Cremiger Espresso mit langem schokoladigen Nachgeschmack.  Mit Milch, z.B. als Cappuccino, kommen sehr schöne Kakao- und Nougatnoten zur Geltung.

 

Aromen:  Dunkle Vollmilchschokolade, Nougat, Haselnuss, Trockenfrüchte

Körper: mittel

Röstgrad: Espresso medium

Empfohlen für: Siebträger, Vollautomaten, Espressokocher

Arabica Varietäten: yellow Catuai
Region: Sul de Minas, Petúnia
Anbauhöhe: 1100 – 1150 Meter
Ernte: 2019
Aufbereitung: Natural

Importeur: Direktimport (mit freundlicher Unterstützung von Touton)

 

Brew Advices:

Siebträger:  Ratio 1:2 ; Bezugszeit  25-27s; Temperatur 93°

 

Sitio Violeiro

Ze Olavo“ (*1960) ist ein neugieriger, außergewöhnlicher und energiegeladener Farmer, der stets seine eigenen Wege geht. Eine echte Persönlichkeit. Wie sein Kaffee. Als 28jähriger hat er mit dem Kaffeeanbau begonnen, als erster aus seiner Familie, ohne Vorkenntnisse. Zwei Kinder hat er mit dem Kaffee auf seinem Sítio großgezogen, seiner Tochter finanziert er damit sogar das Medizinstudium in Argentinien.

Auf 14 Hektar baut er gelben und roten Catuai an, außerdem Acaia und Mundo Novo. Als erster überhaupt in der Region um Petunia hat er vor 3 Jahren mit der Umstellung auf biodynamischen Kaffeeanbau begonnen. Ze Olavo war schon immer um den Schutz der Biodiversität und um den Erhalt der Natur bemüht. Zum Schutz der Wasserquellen und vor Erosion hat er einige Hektar Waldbestände auf seinem Sítio erhalten.

2016 hatte er von den toxischen Nebeneffekten von Glyphosat gehört, sich weiter informiert und umgehend entschieden, zunächst auf 2 Hektar Kaffee ohne den Einsatz von Herbiziden und Pestiziden anzubauen. Der Preis war ein erhöhter Arbeitsaufwand zur Pflege der Kaffeeplantage, aber die Resultate der Ernte und die Qualität seiner Kaffees haben ihn überzeugt.

Seit 2018 ist sein Kaffee durch das Institut für Landwirtschaft des Bundesstaates Minas Gerais (IMA) mit dem SAT-Siegel für Produkte pflanzlichen Ursprungs ohne Pestizide (produtos de origem vegetal Sem Agrotóxicos) zertifiziert.

Im letzten Jahr hat er außerdem begonnen den mineralischen Kunstdünger durch organischen Kuhmist zu ersetzen und er strebt an, sich in der Zukunft auch mit einem international anerkannten Siegel zertifizieren zu lassen.