Der La CristalinaDecaf kommt aus der Region Quindio in Kolumbien und wird nach der Zuckerrohrmethode Sugar Cane E.A entkoffeiniert. Das ist eine natürliche Methode das Koffein aus der Bohne zu lösen. Hierbei wird zuerst durch Wasserdampf die Rohkaffeebohne aufgequollen, um die Extraktion des Koffeins zu erleichtern. Dies geschieht durch ein Bad in Zuckerrohrethylacetat und anschließend wird die Bohne wieder bis zu dem Grad getrocknet, den sie vor dem Entkoffeinieren hatte.
Der entkoffeinierte Kaffee behält durch diesen Vorgang einen Großteil seiner Aromen.
Wir schmecken Schokolade , Zuckerrohr und Himbeere und Honig. Der Decaf hat eine feine Säure und sehr viel Süße. Vor allem mit Milch oder oder Milchalternativen schmeckt der Espresso hervorragend.
Aromen: Schokolade, Zuckerrohr, Himbeere, Honig
Körper: leicht - mittel
Röstgrad: Espresso Medium
Cupping Score: 85
Importeur: Colombian Spirit
Herkunft
Decaf aus Kolumbien
Varietäten: Castillo
Produzenten: Finca La Cristalina
Region: Quindio
Anbauhöhe: 1450m
Aufbereitung: Washed (Sugar Cane E.A)
Brew Advice
Siebträger:
18g Kaffee - 40g Wasser
Bezugszeit 32s
Temperatur 94°
Druckprofil:
6s 4 Bar; 26s 9 Bar (jede klassische Espressomaschine ohne Druckprofil ist auch geeignet)
Unsere Espresso Röstung wird in der Regel dunkler und langsamer geröstet als unsere Filter- oder Omni-Röstungen. Dies gilt jedoch nicht immer für hellere Varianten, die eher langsamer, aber nicht unbedingt dunkler geröstet werden. Diese Methode baut mehr Säuren ab und verleiht dem Kaffee einen volleren Körper. Obwohl die Crema kein direktes Qualitätsmerkmal ist, zeichnen sich hellere Röstungen durch eine hellere und dünnere Crema aus, die natürliche Bitterstoffe enthält. Ideal für Siebträger, Herdkännchen und teilweise auch für Vollautomaten.
Medium Röstung
Unsere Medium Röstung, geröstet für 9 bis 11 Minuten, bietet eine ausgewogene Mischung aus leichten Röstaromen und einer im Vordergrund stehenden Balance von Körper und Süße. Diese Röstung eignet sich für Espresso-Medium und auch gut für Vollautomaten.
Washed Process
Beim sogenannten Washed Process (oder auch nasse Aufbereitung genannt) werden die Kaffeekirschen nach der Ernte gründlich gewaschen und durch verschiedene Sorting Channels nach Größe sortiert. Dabei gelten größere und schwerere Bohnen als qualitativ höherwertig. Das Fruchtfleisch wird entfernt, und die Bohnen werden in Wassertanks fermentiert. Nach der Fermentation wird die verbleibende Schleimschicht (Mucilage) vollständig abgewaschen. Die Kaffeebohnen (Kerne der Kaffeekirschen) werden anschließend auf sogenannten African Beds in der Sonne getrocknet, wobei einige Farmen auch spezielle Greenhouses verwenden, die wie Gewächshäuser funktionieren und die Bohnen vor Wettereinflüssen schützen. Der Prozess endet mit einem finalen Finishing in der Dry Mill, wo die Bohnen auch meistens graduiert werden.
Kaffeeanbau Kolumbien
Kolumbien, ein Land mit idealen Klimabedingungen für den Kaffeeanbau, produziert Kaffees, die fast jede Geschmackspräferenz abdecken können. Von süßen und milden bis hin zu reichhaltigen und säurebetonten Profilen – Kolumbien bietet eine beeindruckende Vielfalt an Varietäten und Aufbereitungsmethoden. Dies macht das Land zu einem der spannendsten und vielfältigsten Kaffeeproduzenten weltweit und somit zu einem unserer absoluten Lieblingskaffeeländer.
Decaf: Entkoffeinierungsmethoden
Sugarcane E.A. Methode:
Bei dieser umweltfreundlichen Methode wird Ethylacetat verwendet, eine natürlich vorkommende Substanz, die aus Zuckerrohr gewonnen wird. Die Kaffeebohnen werden zunächst mit Wasserdampf behandelt, um die Poren zu öffnen. Anschließend wird Ethylacetat angewendet, um das Koffein zu extrahieren. Diese Methode ist bekannt für ihre Fähigkeit, den charakteristischen Geschmack und das Aroma des Kaffees zu bewahren.
Arabica
Arabica ist die weltweit am häufigsten konsumierte Kaffeesorte und gilt generell als qualitativ hochwertiger im Vergleich zu Robusta. Arabica-Kaffee zeichnet sich durch ein feines Geschmacksprofil aus, das vonfruchtigen bis zu schokoladig-nussigen Aromen reichen kann. Diese Vielfalt ist teilweise auf die Varietät, das Anbauland, den Boden und insbesondere die Anbauhöhe zurückzuführen. Arabica wird in höheren Lagen angebaut, typischerweise über 1000 Metern, wo die langsameren Wachstumsbedingungen die Entwicklung reicherer und komplexerer Aromen fördern. Allerdings ist Arabica auch anfälliger für Schädlinge und Pilzkrankheiten wie den Kaffeerost. In jüngerer Zeit wurden auch Arabica-Robusta-Hybride entwickelt, um die Robustheit von Robusta mit den feinen Geschmackseigenschaften von Arabica zu kombinieren.
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